Vital KW 25/26 – Tipps gegen die Sommerhitze
Tipps gegen die Sommerhitze
Wir alle wissen, dass die heißen Tage in Deutschland durch den Klimawandel immer mehr werden. Die durchschnittliche Zahl der heißen Tage (mindestens 30°C) hat sich von etwa drei Tagen pro Jahr im Jahr 1951 auf etwa zehn Tage pro Jahr erhöht. Diese Entwicklung hält an und verstärkt sich noch. Diese hohen Temperaturen und die länger anhaltenden Hitzeperioden machen dem menschlichen Organismus ernsthaft zu schaffen. Die heißen Tage treten immer früher im Jahr auf, wenn sich der menschliche Organismus noch nicht auf höheren Temperaturen eingestellt hat. Deshalb ist es wichtig sich frühzeitig gegen extreme Hitze zu schützen.
Wir möchten Ihnen in loser Reihenfolge ein paar Tipps geben, die Ihnen helfen sollen, einigermaßen durch die heißen Sommermonate zu kommen.
Mit Ihrem Alltagsverhalten beeinflussen Sie, wie stark sich Ihre Wohnung erwärmt. Ist die Temperatur in der Wohnung erst einmal hoch, ist es schwer, die Raumtemperatur wieder zu senken. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Wohnung erst gar nicht aufheizt.
- Fenster tagsüber schließen: Halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen, damit die warme Außenluft nicht in die Wohnung dringen kann. Wenn Ihnen im Laufe des Tages unbehaglich warm wird (ab einer bestimmten Luftfeuchte kühlt die Verdunstung über die Haut nicht mehr genug), sollten Sie trotz Hitze auch tagsüber Feuchtigkeit und CO2 weglüften – zunächst stoßweise.
- Sonnenschutzvorrichtungen richtig bedienen: Für eine optimale Wirkung muss der Sonnenschutz geschlossen werden, sobald die Sonne auf das Fenster scheint, z. B. früh morgens bei Ostfenstern.
- Nachts auf Durchzug lüften: Öffnen Sie abends alle Fenster (und auch die Türen zwischen den Räumen), sobald es draußen kühler ist als in der Wohnung. Während der Nacht kühlt dann die Außenluft die Wohnung. Schließen Sie die Fenster, wenn morgens die Außentemperatur wieder steigt.
- Ventilatoren senken die gefühlte Temperatur: Decken- oder Tischventilatoren sorgen zwar nicht für weniger Wärme in der Wohnung, aber die Luftbewegung kühlt die Haut. Das ist durchaus effektiv. Ventilatoren sind relativ billig und brauchen nur wenig Strom, weil sie eine 20 bis 50 Mal kleinere Leistungsaufnahme als ein Klimagerät haben.
- Nicht benötigte Geräte abschalten: Jedes laufende Elektrogerät erzeugt zusätzliche Wärme und heizt so die Räume weiter auf. Also alles abschalten, was gerade nicht gebraucht wird: Drucker, Kaffeemaschine, unnötige Beleuchtung, Fernseher und so weiter.
Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/kuehle-raeume-im-sommer#gewusst-wie



