Vital KW 24/26 – Die ePA
Die ePA – die elektronische Patientenakte
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist in aller Munde. Trotzdem werden hierzu noch viele Informationen benötigt.
Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.) berichtet, dass die Akzeptanz für die ePA bisher sehr gering ist. Weniger als 7 % der Versicherten nutzt die ePA aktiv, da der Zugang wenig benutzerfreundlich ist. Dies betrifft nicht nur ältere Menschen. Deshalb fordert die BAGSO, dass die Bedingungen zur Nutzung noch verbessert werden müssen. Hier wird vor allem der wenig nutzerfreundliche Zugang bemängelt.
Die BAGSO fordert deshalb:
- ein klares, verständliches Design, das ohne technische Vorkenntnisse genutzt werden kann;
- standardisierte und barrierefreie Oberflächen, sondern auch zur Gestaltung;
- unterstützende Funktionen, wie Erläuterungen zu den Freigabeoptionen und Widerspruchsmöglichkeiten in leicht verständlicher Sprache.
Weiter wird eine separate Ablehnung der Datenverarbeitung für KI-Systeme gefordert und eine Auswahlfunktion für Versicherte, ob ihre Daten der kommerziellen und nicht kommerziellen Forschung zur Verfügung gestellt werden dürfen. Ebenso muss ein Widerspruch auch auf analogem Weg möglich sein. Wichtig ist eine Aufklärung der Versicherten, damit sie entscheiden können, ihre Daten freizugeben oder einer Freigabe zu widersprechen.
Die BAGSO fordert auch umfangreiche Informationen zur elektronischen Patientenakte. Diesem Wunsch kommt der Kreisseniorenrat bereits nach und bietet in allen Kreisteilen Vorträge zur ePA durch die Digitalbotschafter an.
Der nächste Vortrag findet am 19. Juni 2026 um 17:00 Uhr im Bürgerhaus in Dielkirchen statt. Referent ist der Digitalbotschafter Peter Huxel.
Quelle: BAGSO -Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen-, Kreisseniorenrat Donnersberg



