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12. Nov.

Feldhamster in Rheinland – Vom Plagegeist zum Sorgenkind

Als Bewohner von Offenlandschaften war der Europäische Feldhamster früher in großen Teilen Eurasiens weit verbreitet. Da er zum Teil in großen Dichten vorkam, wurde er bis in die 1980er Jahre auch in Deutschland intensiv bejagt. Seither gehen die Zahlen der Feldhamsterbestände jedoch dramatisch zurück.

Die Veränderungen in der Bewirtschaftung von Äckern seit Mitte des letzten Jahrhunderts waren rasant und haben den Lebensraum des Feldhamsters beeinflusst. Der anhaltende Flächenverbrauch für Siedlungen, Industriegebiete und Infrastruktur verschärft die Situation durch Lebensraumverlust und -zerschneidung. Hinzu kommen durch den Klimawandel bedingte negative Einflüsse. Als Schirmart für weitere Arten auf hochproduktiven Agrarstandorten steht der Feldhamster exemplarisch für einen Lebensraum, der auf vielfältige Weise unter Druck steht.
Zum Schutz des Feldhamsters arbeitet die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz deshalb in verschiedenen Projekten mit landwirtschaftlichen Betrieben, Forschenden, Freiwilligen und weiteren Institutionen zusammen, um die letzten Vorkommen zu sichern und zu stärken.

Der Vortrag von Sylvia Idelberger von der SNU (Stiftung für Natur und Umwelt) geht auf folgende Fragen ein:

Was braucht der Feldhamster?
Wie lässt sich sein Überleben in der heutigen Agrarlandschaft sicherstellen? Welche
Maßnahmen sind dafür notwendig und was wird in Rheinland-Pfalz konkret umgesetzt?

Alle Interessierten sind herzlich am 12. November 2026 ins Weinstraßencenter in
Grünstadt eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Details

Veranstaltungsort

  • Weinstraßen Center Grünstadt
  • Turnstraße 7
    Grünstadt, Rheinland-Pfalz 67269 Deutschland
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Veranstalter